Till The Cows Come Home Berlin

Till The Cows Come Home Berlin war eines jener Gastronomieprojekte, die sich kaum in eine gewöhnliche Kategorie einordnen ließen. Ein ehemaliger Schiffscontainer, nur rund 30 Quadratmeter groß, wurde 2014 an der Schönhauser Allee 9 zu einem kleinen vegetarischen Restaurant. Auf der Karte standen saisonale Gerichte, vegane und vegetarische Speisen, Smoothies, Porridge und ungewöhnliche Kreationen mit Namen wie „Holly Cow“, „Heaven on Bread“ oder „The Belly That Rules The Mind“.

Doch TTCCH war mehr als ein kleines vegetarisches Café. Architektur, Gestaltung, Kunst, Slow Food und eine damals noch vergleichsweise neue Form pflanzenbetonter Großstadtküche trafen hier aufeinander. Genau diese Mischung sorgte dafür, dass über den unscheinbaren Container nicht nur Berliner Foodblogs, sondern auch internationale Reise-, Design- und Lifestylemedien berichteten.

🥕 TTCCH in Kürze

Name: Till The Cows Come Home (TTCCH)

Eröffnung: 2014

Standort: Schönhauser Allee 9, 10119 Berlin

Gründerinnen: Natalie Viaux und Dr. Christiane Cordes

Konzept: vegetarische und vegane Slow-Food-Küche

Besonderheit: Restaurant in einem umgebauten Schiffscontainer

Ende des Restaurantbetriebs: Herbst 2015

ttcch_timeline

Wie Till The Cows Come Home in Berlin begann

Die Geschichte von TTCCH beginnt im Frühjahr 2014. Am 24. März 2014 wurde der Gesellschaftsvertrag der TILL THE COWS COME HOME GmbH geschlossen; im April folgte die Eintragung ins Handelsregister. Als Geschäftsführerinnen wurden Dr. Christiane Cordes und Natalie Viaux eingetragen. Der Unternehmensgegenstand umfasste ausdrücklich die Herstellung und Vermarktung vegetarischer Speisen, den Betrieb von Restaurants und Imbissen sowie Catering.

Wenig später nahm das gastronomische Projekt an der Schönhauser Allee seinen Betrieb auf. Zeitgenössische Berichte aus Juni und Juli 2014 zeigen, dass TTCCH damals gerade erst eröffnet hatte.

Mit Vergnügen beschrieb im Juli 2014, wie sich das Container-Restaurant ohne große Eröffnungskampagne in die Berliner Café-Landschaft eingefügt hatte. Direkt an der Schönhauser Allee, neben The Barn und der damaligen Platoon Kunsthalle, entstand ein Ort, der gleichzeitig improvisiert und erstaunlich durchgestaltet wirkte.

Berlin 2014

TTCCH entstand zu einer Zeit, in der vegetarische und vegane Gastronomie in Berlin bereits wuchs, hochwertige pflanzenbetonte Küche aber noch längst nicht so selbstverständlich war wie heute. Das Restaurant positionierte sich deshalb nicht über Verzicht, sondern über Geschmack, Gestaltung und gute Zutaten.

Natalie Viaux und Christiane Cordes

Hinter Till The Cows Come Home standen Natalie Viaux und Dr. Christiane Cordes. Zeitgenössische Berichte beschreiben Viaux als Creative Director beziehungsweise Betreiberin und Cordes als Ernährungs- oder Gesundheitsberaterin.

Diese Kombination erklärt einiges am TTCCH-Konzept. Ernährung wurde nicht isoliert betrachtet. Essen, Gesundheit, Gestaltung und Atmosphäre sollten zusammengehören.

PAGE schrieb bereits wenige Wochen nach der Eröffnung über die auffällige Corporate Identity und bezeichnete TTCCH als vegetarische Slow-Food-Küche. Das Erscheinungsbild und Konzept wurden Natalie Viaux zugeschrieben, während Cordes ihre ernährungsbezogene Expertise einbrachte.

Auch die Küche war offenbar nicht statisch. Eine Quelle aus dem September 2014 nennt den portugiesischen Koch Nuno Carrusca als Teil des Teams. Andere zeitgenössische Berichte dokumentieren spätere Veränderungen der Küche. TTCCH sollte deshalb rückblickend nicht auf einen einzigen Koch oder eine unveränderliche Speisekarte reduziert werden.

Ein Restaurant in einem Schiffscontainer

Der vielleicht auffälligste Bestandteil von Till The Cows Come Home war sein Gebäude.

Statt eines klassischen Ladenlokals nutzte TTCCH einen umgebauten Fracht- beziehungsweise Seecontainer. Rund 30 Quadratmeter standen im Inneren zur Verfügung. Ein zeitgenössischer Bericht sprach von gerade einmal drei Tischen im Innenraum.

Was zunächst nach einer Einschränkung klingt, wurde zu einem wesentlichen Bestandteil der Marke.

Der Container erhielt ein großes Panoramafenster und öffnete sich zur Terrasse. Zeitgenössische Beschreibungen erwähnen einen perlmuttgrünen Außenanstrich, Holzmöbel, Kräutertöpfe und frische Lebensmittel rund um den Eingang. Dadurch wirkte TTCCH weniger wie ein klassisches Restaurant und eher wie eine Mischung aus Deli, Garten, Designprojekt und temporärem Stadtlabor.

TTCCH ARCHIVE · ARCHITEKTUR

🚢 Rund 30 m² für eine ganze Restaurantidee

Die geringe Größe war kein Nebendetail. Der umgebaute Container wurde zu einem der wichtigsten Wiedererkennungsmerkmale von Till The Cows Come Home und war ein Grund dafür, dass neben Foodmedien auch Architektur- und Designpublikationen über TTCCH berichteten.

Die Verbindung zur Platoon Kunsthalle

Auch der Standort war kein Zufall. Der TTCCH-Container stand unmittelbar neben der damaligen Platoon Kunsthalle an der Schönhauser Allee.

Eine zeitgenössische Quelle berichtet, dass Natalie Viaux zuvor Events und Marketing für den Kunstraum koordiniert hatte. Sie erwarb einen der Container aus diesem Umfeld und ließ ihn von einem Schiffbaubetrieb in Berlin-Oberschöneweide für die gastronomische Nutzung umbauen.

Dadurch entstand eine Verbindung zwischen Kunst-, Design- und Foodszene, die für TTCCH charakteristisch wurde.

Besucher saßen zwar an einer der geschäftigeren Straßen Berlins, fanden hinter und vor dem kleinen Container aber einen ungewöhnlich entspannten Ort. Genau dieser Kontrast taucht in mehreren damaligen Berichten auf.

Vegetarisch – aber nicht dogmatisch

Heute würde man TTCCH vermutlich schnell als „veganes Restaurant“ bezeichnen. Historisch wäre das allerdings zu ungenau.

Die Küche war vegetarisch und veganfreundlich. Hinzu kamen Einflüsse aus makrobiotischer, ayurvedischer und mediterraner Küche. Einige Gerichte enthielten beispielsweise Eier, Ziegenkäse, Schafsjoghurt oder andere vegetarische Zutaten.

Entscheidend war etwas anderes: Pflanzen sollten nicht als Ersatzlösung behandelt werden.

LSN Global dokumentierte 2014 die Haltung des Teams, wonach vegetarische und vegane Ernährung nicht vor allem Verzicht bedeuten sollte. Das Restaurant wollte ausdrücklich auch Menschen ansprechen, die weiterhin Fleisch oder Fisch aßen.

🌱 Die TTCCH-Idee

Nicht: „Du darfst kein Fleisch essen.“

Sondern eher: „Schau, was man aus Gemüse, Getreide, Obst, Kräutern und guten Produkten machen kann.“

Genau darin liegt eine wichtige Verbindung zwischen dem historischen TTCCH und dem heutigen TTCCH.de. Auch heute soll hier keine Ernährungsreligion entstehen. Gute Zutaten, Saison, Geschmack und Freude am Kochen stehen im Vordergrund.

Saisonal, regional und biologisch

Die Speisekarte von Till The Cows Come Home veränderte sich mit den verfügbaren Zutaten. ArtBerlin beschrieb ausdrücklich, dass sich die Gerichte an den Jahreszeiten orientierten.

Natalie Viaux erklärte später gegenüber dem Tagesspiegel, dass sie beim Einkauf besonders auf Frische und biologischen Anbau achtete.

Auch andere zeitgenössische Berichte erwähnen regionale und biologisch erzeugte Produkte. Damit war TTCCH nicht einfach ein vegetarisches Café, sondern näher an dem, was heute unter einer modernen saisonalen und pflanzenbetonten Küche verstanden wird.

Genau deshalb wird saisonale Küche auch im heutigen TTCCH wieder eine zentrale Rolle spielen.

Die Speisekarte von Till The Cows Come Home

Besonders spannend für das heutige TTCCH Archive ist, dass überraschend viele Gerichte aus der damaligen Zeit dokumentiert sind.

Die Karte arbeitete mit ungewöhnlichen Namen. Statt nüchterner Bezeichnungen wie „Avocadobrot“ oder „Dinkelporridge“ bekamen viele Gerichte eigene Titel.

TTCCH Archive

🥑 Holly Cow

Italienisches beziehungsweise gegrilltes Brot mit Avocado und pochiertem Ei; zeitgenössische Beschreibungen nennen außerdem Koriander beziehungsweise weitere saisonale Komponenten.

TTCCH Archive

🍞 Heaven on Bread

Gegrilltes Landbrot mit Aubergine, Tomate und Ei. Eine zeitgenössische Beschreibung erwähnt zusätzlich Tahini.

TTCCH Archive

🥣 Wahe Guru

Ayurvedisch inspiriertes Dinkelporridge mit karamellisierten Äpfeln und Gewürzen – eines der dokumentierten Frühstücksgerichte.

TTCCH Archive

🍰 Big Smile

Ein Cashew-Käsekuchen mit Himbeeren, Datteln, Kokos und Bourbon-Vanille.

Hinzu kamen Salate, Sandwiches, Gazpacho, Smoothies, frisch gepresste Säfte, Desserts und kleine konzentrierte Drinks.

Die historische Karte zeigt damit sehr gut, weshalb wir TTCCH heute nicht ausschließlich auf vegane Rezepte reduzieren sollten. Die eigentliche Klammer war eine kreative, überwiegend pflanzenbasierte Küche.

⚠️ Wichtig für unser TTCCH Archive

Wir können Namen und belegte Bestandteile historischer Gerichte dokumentieren. Solange uns jedoch keine originale vollständige Rezeptur vorliegt, werden wir nicht behaupten, das Originalrezept zu besitzen. Neue Nachbauten erscheinen ausdrücklich als moderne TTCCH-Interpretationen.

Mehr als Avocadobrot: weitere Gerichte aus dem TTCCH Archive

Die erhaltenen zeitgenössischen Berichte zeigen, dass die Speisekarte von Till The Cows Come Home deutlich vielfältiger war, als man bei einem nur rund 30 Quadratmeter großen Container-Restaurant zunächst vermuten würde.

Neben Brotgerichten, Salaten und Frühstück gab es Suppen, Desserts, Smoothies, frisch gepresste Säfte und kleine konzentrierte Drinks. Die Einflüsse reichten von mediterraner Küche über Ayurveda bis zu makrobiotischen Ideen.

Besonders auffällig waren die ungewöhnlichen Namen. Sie gehörten offensichtlich zum spielerischen Charakter der Marke und machten aus einer kleinen Karte ein Stück TTCCH-Identität.

TTCCH Archive · Breakfast

🥣 Wahe Guru

Ein ayurvedisch inspiriertes Dinkelporridge. Zeitgenössische Beschreibungen nennen karamellisierte Kardamom-Äpfel, Ingwer und geröstete Cashewkerne.

TTCCH Archive · Soup

🍓 The Cold Song

Eine sommerliche kalte Gazpacho, bei der Erdbeeren, Tomaten und Paprika miteinander kombiniert wurden.

TTCCH Archive · Salad

🥗 Art Groupie

Ein Rote-Bete-Carpaccio mit Ziegenkäse, Granatapfel und gerösteten Walnüssen – eines der dokumentierten vegetarischen Gerichte.

TTCCH Archive · Dessert

🍯 The Belly That Rules The Mind

Halva und salzige Pistazien auf griechischem Schafsjoghurt mit Agavensirup – ein gutes Beispiel dafür, wie wenig dogmatisch die TTCCH-Küche war.

Mit Vergnügen dokumentierte außerdem belegte Brote mit Kombinationen wie Bergkäse, Birne und Walnüssen sowie Rote Bete, Ziegenkäse und süßem Senf. Auch hier taucht dieselbe Idee immer wieder auf: relativ einfache Ausgangsprodukte wurden miteinander so kombiniert, dass daraus etwas Eigenständiges entstand.

Smoothies waren bei TTCCH mehr als ein Getränk

Auch Smoothies und frisch gemixte Getränke spielten eine bemerkenswert große Rolle.

Die taz beschrieb 2014 ungewöhnliche Kombinationen wie weiße Zucchini mit Mandelmilch, Basilikum und Honig oder Ananas mit Feigen, Zitronensaft und Cashewkernen.

Natalie Viaux betrachtete Smoothies offenbar weniger als klassischen Durstlöscher und stärker als kleine Mahlzeit. Das passte zum damaligen TTCCH-Konzept: urbane Menschen sollten gesund und schnell essen können, ohne dass daraus gewöhnliches Fast Food wurde.

TTCCH DRINKS ARCHIVE

🥤 Smoothies, Shots & flüssige Ideen

Max Mon Amour – ein Smoothie, dessen Name auf den gleichnamigen Film von Nagisa Ōshima anspielte.

Blueberry Fields Forever – ein weiterer historisch dokumentierter Smoothie-Name aus der TTCCH-Welt.

Free Radical Shots – kleine intensive Drinks unter anderem mit Ingwer, Zitrone oder Minze.

Deep Detox – auch Detox-Getränke gehörten zum damaligen Angebot.

Gerade diese Namen zeigen, wie stark Essen, Popkultur, Design und Humor bei Till The Cows Come Home miteinander verbunden wurden.

„Revamp your taste!“ – Essen als Teil einer Marke

TTCCH war von Anfang an auffällig gestaltet.

Auf einer historischen Menükarte stand der Satz „Revamp your taste!“. Sinngemäß ging es darum, den eigenen Geschmack neu zu entdecken.

Diese Haltung zieht sich erstaunlich konsequent durch die zeitgenössische Berichterstattung.

Das Restaurant wollte gesundes Essen nicht über Verbote verkaufen. Gemüse sollte nicht nach Gesundheitsprogramm aussehen. Slow Food sollte nicht altmodisch wirken. Und Nachhaltigkeit sollte nicht bedeuten, auf Gestaltung verzichten zu müssen.

PAGE berichtete bereits im Juni 2014 ausdrücklich über die Corporate Identity von Till The Cows Come Home. Natalie Viaux wurde dort nicht nur als Mitgründerin, sondern auch als Creative Director und Verantwortliche für Konzept und Design beschrieben.

TTCCH DESIGN DNA

Essen sollte gesund aussehen – aber vor allem begehrenswert.

Das ist vielleicht eine der interessantesten historischen Ideen von TTCCH. Die Marke versuchte nicht, Nachhaltigkeit gegen Ästhetik auszuspielen. Beides sollte zusammengehören.

Birkenholz, Kupfer und ein grüner Container

Diese Haltung zeigte sich besonders deutlich in der Architektur.

Von außen wirkte TTCCH zunächst wie ein umfunktionierter Industriecontainer. Im Inneren entstand dagegen ein erstaunlich warmer Raum.

Mehrere Architektur- und Designquellen erwähnen eine Verkleidung beziehungsweise Einrichtung aus norwegischem Birkenholz. Hinzu kamen Kupferdetails an der Bar.

Der Kontrast war bewusst stark:

Industrie außen – Wärme innen.

Der ursprüngliche Transportcontainer wurde dadurch nicht versteckt. Seine Vergangenheit blieb sichtbar und wurde Teil des Designs.

Genau darin liegt wahrscheinlich einer der Gründe, weshalb internationale Architektur- und Designmedien auf das Projekt aufmerksam wurden.

🚢

Container

Industrielle Hülle statt klassischem Ladenlokal.

🪵

Birkenholz

Helles Holz sorgte im kleinen Innenraum für Wärme.

Kupfer

Details an der Bar setzten warme Akzente.

🌿

Terrasse

Holzmöbel, Kräuter und Pflanzen erweiterten den kleinen Raum nach draußen.

Eine kleine Oase mitten im Berliner Verkehr

Die Lage an der Schönhauser Allee war eigentlich alles andere als ruhig. Autos, Straßenbahn, U-Bahn und Großstadtverkehr prägten die Umgebung.

Dennoch beschreiben mehrere damalige Besucher den kleinen Außenbereich gerade als überraschend entspannt.

Platoon bezeichnete TTCCH später sinngemäß als kleine urbane Oase. Handgefertigte Tische und Sitzgelegenheiten bildeten zusammen mit dem Container einen Ort, an dem man kurz aus der Geschwindigkeit der Stadt aussteigen konnte.

Das passt hervorragend zum Namen Till The Cows Come Home.

Die Kuh wurde dabei nicht nur wegen der vegetarischen Küche zum Symbol. Das Bild der Tiere, die sich beim Grasen Zeit lassen und am Ende des Sommers ohne Eile von den Weiden zurückkehren, passte zum Slow-Food-Gedanken.

Woher kommt der Name „Till The Cows Come Home“?

„Till the cows come home“ ist eine englische Redewendung. Sie beschreibt einen sehr langen beziehungsweise nicht genau bestimmten Zeitraum – sinngemäß: bis in alle Ewigkeit.

Für TTCCH kam noch eine zweite Ebene hinzu.

PAGE dokumentierte 2014 die Idee von Kühen, die nach einem Sommer auf der Alm entspannt und in ihrem eigenen Tempo zurückkommen.

Damit wurde der Name fast zu einem Gegenentwurf zur Geschwindigkeit der Großstadt:

TILL THE COWS COME HOME

Zeit haben. Gut essen. Nicht alles beschleunigen müssen.

Kunst gehörte ebenfalls zum TTCCH-Konzept

Auch Kunst war im kleinen Container präsent.

ArtBerlin dokumentiert zwei Arbeiten beziehungsweise Porträts der amerikanischen Künstlerin Roni Horn im Innenraum.

Diese waren nicht bloß Dekoration. In Verbindung mit der benachbarten Platoon Kunsthalle und Viaux‘ kreativem Hintergrund verstärkten sie die Verbindung zwischen Gastronomie und Kunstszene.

Auch im Außenbereich finden sich Hinweise auf Kunst. Historisches Material aus dem Umfeld von Platoon dokumentiert eine Arbeit des Berliner Street-Art-Künstlers El Bocho.

Food, Architektur, Kunst und Design waren damit bei TTCCH keine voneinander getrennten Bereiche.

Nachhaltigkeit endete nicht auf dem Teller

Besonders modern wirkt rückblickend der Umgang mit Take-away-Verpackungen.

ArtBerlin berichtet, dass für Verpackungen organische beziehungsweise nachhaltigere Papiere verwendet wurden. Als verantwortliches Designstudio wird Studio Regular genannt.

Damit wurde die Idee hinter TTCCH konsequent weitergeführt:

  • vegetarische und vegane Gerichte,
  • saisonale Zutaten,
  • biologische beziehungsweise hochwertige Produkte,
  • ein wiederverwendeter Seecontainer,
  • und bewusst ausgewählte Verpackungsmaterialien.

Natürlich war auch TTCCH kein vollständig nachhaltiges System. Eine solche Behauptung wäre rückblickend unseriös. Bemerkenswert ist vielmehr, wie viele dieser Themen bereits 2014 Bestandteil des öffentlich kommunizierten Konzepts waren.

Der Container machte TTCCH mobil

Ein Schiffscontainer brachte nicht nur gestalterische Vorteile.

Er war theoretisch transportierbar.

Containerbasis beschrieb 2015 deshalb ein weiteres TTCCH-Angebot: vegetarisches Event-Catering direkt vor Ort. Der Container konnte grundsätzlich zu einer Veranstaltungsfläche transportiert und dort als mobile Küche eingesetzt werden.

Das passte zur ursprünglichen Unternehmensidee. Schon der Handelsregistereintrag der TILL THE COWS COME HOME GmbH führte neben Restaurant- und Imbissbetrieb auch Catering als Geschäftszweck auf.

🚚 TTCCH war mehr als ein Restaurant

Zum dokumentierten Geschäftsmodell gehörten im Laufe der Zeit:

  • Restaurant- und Cafébetrieb
  • Take-away
  • Mittagslieferungen
  • Catering
  • potenziell mobile Einsätze des Containers bei Veranstaltungen

Mittagessen für Büros und Privatkunden

Der Tagesspiegel dokumentierte im August 2015 noch einen weiteren Teil des Geschäftsmodells.

Natalie Viaux und ihr Team versorgten nicht nur Gäste am Container, sondern lieferten Mittagessen auch an Büros und Privatkunden im Umfeld der Torstraße.

Heute würde man so etwas vermutlich als Healthy Lunch Delivery oder Office Lunch Service vermarkten.

2015 war es ein weiterer Hinweis darauf, dass TTCCH bereits versuchte, seine Idee über die wenigen Sitzplätze des Containers hinauszuführen.

Warum plötzlich so viele Medien über TTCCH berichteten

Für ein winziges Restaurant war die mediale Resonanz ungewöhnlich groß.

Das lässt sich inzwischen ziemlich gut erklären.

TTCCH vereinte mehrere Trends der damaligen Zeit in einem einzigen, extrem fotogenen Projekt:

  • vegetarische und vegane Ernährung,
  • Flexitarismus,
  • Slow Food,
  • Superfood und Smoothies,
  • Containerarchitektur,
  • Upcycling,
  • nachhaltigeres Design,
  • Berliner Kreativszene,
  • Street Food und Take-away,
  • Corporate Design.

Dadurch war TTCCH gleichzeitig für Foodblogs, Reisemagazine, Architekturportale, Designpublikationen und Berlin-Medien interessant.

Condé Nast Traveler und Pierre Gagnaire

Einer der bemerkenswertesten internationalen Hinweise stammt vom Condé Nast Traveler.

Im November 2014 erschien dort ein Berlin-Guide des französischen Spitzenkochs Pierre Gagnaire. Darin wurde Till The Cows Come Home ausdrücklich als interessantes neues vegetarisches Restaurant in Berlin empfohlen.

Für ein wenige Monate zuvor eröffnetes Restaurant mit nur einer Handvoll Innenplätze war eine solche Erwähnung außergewöhnlich.

HISTORISCHE PRESSESPUR

Condé Nast Traveler

Der historische Beitrag existiert noch heute und verbindet „Till The Cows Come Home“ weiterhin mit der damaligen Website ttcch.de.

Für die Recovery der Domain ist genau das besonders wertvoll: Die alte Marke, der redaktionelle Kontext und der Link sind nicht nur in einem SEO-Tool gespeichert – sie existieren weiterhin im offenen Web.

Auch MOLD entdeckte TTCCH sehr früh

Noch früher berichtete das internationale Food- und Designmagazin MOLD.

Bereits am 16. Juni 2014 erschien dort ein ausführlicher Beitrag über die neue Slow-Food-Küche im Schiffscontainer.

MOLD beschreibt Natalie Viaux und Christiane Cordes, den damaligen Koch Nuno Carrusca, vegetarisches Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie die Gestaltung mit norwegischem Birkenholz und Kupfer.

Interessant ist insbesondere, wie stark Architektur und Essen miteinander verknüpft wurden.

Der Container war für MOLD nicht nur ein Gebäude, in dem zufällig gekocht wurde. Er war Teil der Geschichte des Restaurants.

ArtBerlin: Essen als Kunst

ArtBerlin betrachtete TTCCH wiederum aus einer anderen Perspektive.

Dort wurde die Küche als ästhetisch und hochwertig beschrieben. Saisonale Zutaten, Gestaltung, Roni-Horn-Arbeiten, Verpackung und Essen erscheinen in dem historischen Beitrag als Teile eines Gesamtkonzepts.

Besonders hilfreich für unser heutiges Archiv ist, dass ArtBerlin konkrete Speisen wie Holly Cow oder The Cold Song dokumentiert.

Und auch dieser Artikel verweist weiterhin auf die historische Domain ttcch.de.

Der Tagesspiegel dokumentiert TTCCH noch im August 2015

Der Tagesspiegel liefert einen besonders wichtigen Blick auf die spätere Phase des Projekts.

Am 13. August 2015 wurde TTCCH im Rahmen einer Reihe über Berliner Unternehmen vorgestellt.

Dort finden sich mehrere wichtige Angaben:

  • Gründungsjahr 2014,
  • vegetarische Gastronomie,
  • Schönhauser Allee 9,
  • drei Mitarbeiter,
  • frische und biologisch angebaute Zutaten,
  • Lieferungen an Büros und Privatpersonen,
  • und die bevorstehende Notwendigkeit eines Standortwechsels.

Damit steht fest, dass TTCCH im Sommer 2015 noch aktiv gastronomisch arbeitete.

Der Container musste seinen Standort verlassen

Gleichzeitig näherte sich das Projekt einem Wendepunkt.

Der Tagesspiegel berichtete, dass TTCCH nur noch bis 2016 am damaligen Standort bleiben könne. Natalie Viaux suche bereits nach einem neuen Ort für den mobilen Container.

Containerbasis veröffentlichte im September 2015 eine ähnliche Information: Der Seecontainer müsse umziehen, ein neuer Standort sei zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht gefunden.

Die Mobilität, die zuvor als großer Vorteil des Konzepts erschien, wurde damit plötzlich praktisch relevant.

Wann schloss Till The Cows Come Home?

HappyCow führt das ehemalige Restaurant heute mit dem Status „CLOSED“ und dokumentiert die Schließung für den Herbst 2015. Dort findet sich außerdem der Hinweis, dass der Container zum Verkauf stand.

Andere historische Seiten wurden später ebenfalls entsprechend aktualisiert. CREME GUIDES weist heute beispielsweise ausdrücklich darauf hin, dass es das Deli nicht mehr gibt.

Damit lässt sich das Ende des Restaurantbetriebs recht gut auf Herbst 2015 eingrenzen.

🔎 Was wir nicht behaupten

Öffentlich zugängliche Quellen belegen den geplanten Standortwechsel und das Ende des Restaurantbetriebs. Sie liefern jedoch keine ausreichend eindeutige Grundlage dafür, einen einzigen konkreten Grund für die Schließung zu nennen. Deshalb spekulieren wir darüber nicht.

Was passierte mit der TILL THE COWS COME HOME GmbH?

Die gesellschaftsrechtliche Geschichte verläuft etwas anders als die gastronomische.

Die TILL THE COWS COME HOME GmbH wurde 2014 gegründet. Aus der öffentlich dokumentierten Registerhistorie geht hervor, dass bereits am 8. Januar 2015 ein Beschluss zur Auflösung der Gesellschaft gefasst wurde.

Natalie Viaux und Christiane Cordes wurden anschließend als Liquidatorinnen geführt.

Wichtig ist dabei:

Auflösung einer GmbH und Schließung eines Restaurants sind nicht dasselbe Ereignis.

Mehrere unabhängige Quellen belegen eindeutig, dass der gastronomische Betrieb während des Jahres 2015 weiterlief.

Im November 2015 schied Natalie Viaux aus der Position als Liquidatorin aus. Nach Abschluss der Liquidation wurde die Gesellschaft schließlich 2018 aus dem Register gelöscht.

Aus diesen Daten lässt sich jedoch nicht seriös ableiten, dass die gesellschaftsrechtliche Liquidation unmittelbar die Ursache für die spätere Schließung des Restaurants gewesen sei.

Die letzten Monate von TTCCH

Damit entsteht für 2015 folgendes Bild:

Das Restaurant arbeitete weiterhin. Es gab Gäste, Catering und Mittagslieferungen. Gleichzeitig war klar, dass der bisherige Standort nicht dauerhaft zur Verfügung stand.

Im Spätsommer wurde öffentlich nach einem neuen Platz für den Container gesucht.

Wenig später endete der Restaurantbetrieb.

Der erhoffte Neustart des Containers an einem neuen Berliner Standort lässt sich in den ausgewerteten Quellen nicht nachweisen.

Die TTCCH-Zeitleiste

März 2014
Gründung
Der Gesellschaftsvertrag der TILL THE COWS COME HOME GmbH wird geschlossen.
April 2014
Handelsregister
Die Gesellschaft wird in Berlin eingetragen.
Juni 2014
TTCCH eröffnet
Erste zeitgenössische Berichte dokumentieren das neue Slow-Food-Restaurant im Container.
Sommer 2014
Berlin entdeckt TTCCH
Food-, Design- und Stadtmedien berichten über das ungewöhnliche Restaurant.
Herbst 2014
Internationale Aufmerksamkeit
Weitere Design-, Trend- und Reisemedien greifen TTCCH auf. Condé Nast Traveler erwähnt das Restaurant in einem Berlin-Guide.
Januar 2015
Auflösung der GmbH beschlossen
Der Restaurantbetrieb läuft trotzdem nachweislich weiter.
August 2015
Tagesspiegel-Porträt
TTCCH arbeitet weiterhin; gleichzeitig wird bereits nach einem neuen Standort gesucht.
Herbst 2015
Ende des Restaurants
Der Betrieb wird eingestellt. HappyCow dokumentiert die Schließung und den zum Verkauf stehenden Container.
2018
Ende der Gesellschaft
Nach Abschluss der Liquidation wird die GmbH aus dem Register gelöscht.

Warum Till The Cows Come Home heute noch im Netz sichtbar ist

Das Restaurant existierte nur vergleichsweise kurze Zeit. Trotzdem finden sich mehr als zehn Jahre später zahlreiche Spuren davon.

Das liegt nicht nur daran, dass TTCCH ein Restaurant war.

Es war ein erzählbares Konzept.

Der Container war ungewöhnlich. Das Essen war fotogen. Der Name blieb im Gedächtnis. Design und Einrichtung waren durchdacht. Die Verbindung zur Berliner Kunstszene bot zusätzliche Geschichten.

Und die vegetarische beziehungsweise pflanzenbetonte Ausrichtung traf einen gesellschaftlichen Wandel, der sich in den folgenden Jahren noch erheblich verstärken sollte.

Historische Artikel verlinken noch heute auf ttcch.de

Für die heutige Website ist ein Detail besonders bemerkenswert.

Ein Teil dieser alten Artikel existiert nicht nur weiterhin – einige verlinken noch immer auf die ursprüngliche Domain ttcch.de.

Dazu gehören unter anderem historische Seiten von:

  • Condé Nast Traveler
  • MOLD
  • HappyCow
  • ArtBerlin
  • und weiteren Food-, Berlin-, Design- und Architekturpublikationen.

Damit gehören diese Artikel heute selbst zur digitalen Geschichte von Till The Cows Come Home.

Was bedeutet TTCCH heute?

Das frühere Restaurant wird dadurch nicht wiedereröffnet.

Auch Natalie Viaux, Christiane Cordes oder andere frühere Beteiligte werden durch das heutige redaktionelle Projekt nicht als Betreiberinnen dargestellt.

TTCCH.de beginnt heute ein neues Kapitel.

Die historische Marke und ihre Geschichte sollen dokumentiert werden. Gleichzeitig greifen wir jene Themen wieder auf, die bereits 2014 zum Kern von Till The Cows Come Home gehörten:

 

🌱

Slow Food

Herkunft, gute Produkte und Zeit für Genuss.

 

 

🥕

Vegetarische Küche

Gemüse und gute Zutaten nicht als Ersatz, sondern als Mittelpunkt.

 

 

🍂

Saisonale Küche

Kochen mit dem, was gerade wirklich gut ist.

 

 

🏙️

Berlin

Die Stadt, in der die Geschichte von TTCCH begann.

 

Das TTCCH Archive entsteht

Ein eigener Bereich von TTCCH.de wird der historischen Dokumentation gewidmet.

Im TTCCH Archive möchten wir nach und nach erhaltene Spuren zusammentragen:

  • historisch dokumentierte Speisen,
  • alte Menübezeichnungen,
  • Drinks und Smoothies,
  • Presseberichte,
  • Fotografien und Design, soweit deren Nutzung rechtlich möglich ist,
  • die Geschichte des Containers,
  • und Erinnerungen an Till The Cows Come Home.

TTCCH ARCHIVE PRINCIPLE

Historie bleibt Historie.

Wo etwas belegt ist, dokumentieren wir es. Wo Informationen fehlen, kennzeichnen wir das. Und wenn wir heute ein historisches Gericht neu interpretieren, nennen wir es ausdrücklich eine moderne Interpretation – nicht das angebliche Originalrezept.

Können die alten TTCCH-Gerichte zurückkehren?

In gewisser Weise: ja.

Wir kennen inzwischen eine Reihe historischer Namen und Zutaten. Damit lassen sich viele Gerichte nachvollziehen und kulinarisch neu denken.

Aus einem dokumentierten Gericht wie Holly Cow kann beispielsweise ein moderner TTCCH-Beitrag entstehen:

„Holly Cow – unsere Interpretation des historischen Avocado-Frühstücks von Till The Cows Come Home“.

Darin können wir zunächst erklären, was über das damalige Gericht tatsächlich bekannt ist. Anschließend entwickeln wir daraus eine heutige Rezeptidee.

Dasselbe funktioniert mit Wahe Guru, Heaven on Bread, The Cold Song, Big Smile oder den Free Radical Shots.

So entstehen keine künstlichen SEO-Rezepte, sondern neue Inhalte mit einer echten Verbindung zur Geschichte dieser Domain.

Warum die TTCCH-Idee auch heute noch funktioniert

Viele Begriffe aus den Artikeln von 2014 klingen heute erstaunlich vertraut:

  • pflanzenbetonte Ernährung,
  • saisonales Kochen,
  • regionale Lebensmittel,
  • weniger Fleisch, ohne dogmatischen Verzicht,
  • Lebensmittelverschwendung reduzieren,
  • nachhaltigere Verpackungen,
  • kleine Lieferketten,
  • gutes Design,
  • und Essen als Erlebnis statt bloße Versorgung.

Vielleicht ist genau das der interessanteste Teil der TTCCH-Geschichte:

Das Restaurant verschwand – viele seiner Themen wurden danach erst richtig groß.

Von einem Berliner Container zu einem neuen Food-Magazin

Das heutige TTCCH kann und soll das frühere Restaurant nicht kopieren.

Aber es kann die Idee weiterdenken.

Aus einem einzigen kleinen Restaurant wird deshalb auf TTCCH.de ein redaktioneller Ort für:

BERLIN 2014 → TTCCH TODAY

Till The Cows Come Home war ein Ort. TTCCH wird wieder eine Idee.

Gute Zutaten. Gemüse mit Hauptrolle. Saison statt Beliebigkeit. Freude am Kochen. Und genug Zeit, das Essen auch zu genießen.

Historische Quellen und Transparenz

Dieser Beitrag basiert auf einer Auswertung zeitgenössischer und später aktualisierter Berichte über Till The Cows Come Home sowie öffentlich dokumentierter Unternehmensinformationen.

Zu den ausgewerteten Quellen gehören unter anderem Berichte von MOLD, PAGE, ArtBerlin, Mit Vergnügen Berlin, Essen & Trinken, taz, Tagesspiegel, HappyCow, Condé Nast Traveler, Platoon sowie Veröffentlichungen aus dem Architektur- und Containerbereich.

Da historische Restaurantinformationen teilweise voneinander abweichen können – etwa bei Öffnungszeiten, Menübestandteilen oder der Bezirksbezeichnung – werden auf TTCCH.de nur Informationen als gesichert dargestellt, die sich sinnvoll aus den vorhandenen Quellen ableiten lassen.

Wenn neue historische Dokumente, Speisekarten oder andere belastbare Informationen auftauchen, kann dieser Artikel entsprechend ergänzt werden.

📚 Historischer Hinweis

TTCCH.de dokumentiert die Geschichte des früheren Berliner Restaurants Till The Cows Come Home. Das ehemalige Restaurant ist geschlossen. Das heutige TTCCH.de ist ein redaktionelles Projekt und behauptet keine geschäftliche Kontinuität mit der damaligen Betreiber-GmbH oder früher beteiligten Personen.

Die Geschichte geht weiter

2014 passten nur wenige Menschen gleichzeitig in den kleinen Container an der Schönhauser Allee.

Trotzdem gelang es Till The Cows Come Home, Spuren zu hinterlassen, die mehr als ein Jahrzehnt später noch sichtbar sind.

In alten Artikeln. In Fotografien. In ungewöhnlichen Gerichtsnamen. In Erinnerungen von Gästen. Und in Links, die noch immer auf ttcch.de zeigen.

Diese Spuren sollen nicht einfach durch irgendeinen neuen Foodblog ersetzt werden.

Sie bilden den Ausgangspunkt.

Von hier aus wächst TTCCH weiter – mit neuen Rezepten, Geschichten über Lebensmittel, saisonaler Küche, Slow Food und einer besonderen Verbindung zu Berlin.

Till The Cows Come Home.
Die Kühe sind zurück. Die Geschichte kann weitergehen.